Energiesparhaus planen und bauen


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Hausbau als Energiesparhaus

Energiesparhaus bauenEnergiesparhäuser sind nicht nur in aller Munde, sie werden auch gebaut. Im Fokus der Gesetzgebung und der Bauherren steht die Minimierung des Energieverbrauchs durch bauliche Maßnahmen und den Einsatz moderner Haustechnik. Architekten, Planer und Bauherren müssen sich unbedingt über die Vorschriften im Detail informieren und vorgegebene Standards einhalten.

Die Planung von Energiesparhäusern

Wer für sein Energiesparhaus höchste Individualität bevorzugt, übergibt die Planung einen Architekten. Der plant das Energiesparhaus ganz nach den Bedürfnissen der Bauherren und begleitet das Bauvorhaben von Anfang an. Ein Problem sind oft die unüberschaubaren Kosten, denn der genaue Preis steht erst fest, wenn alle Ausschreibungen und Arbeiten abgeschlossen sind. Die Grundlage für eine Zusammenarbeit ist ein Architektenvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Bezahlt werden festgelegte Leistungen nach erfolgreichem Abschluss in entsprechenden Honorarraten.

Eine andere Möglichkeit ist der Kauf eines massiven Energiespartypenhauses. Viele gute Hausanbieter, wie zum Beispiel www.massivhaus-zentrum.de, offerieren Individualität und Verlässlichkeit zu einem Festpreis. Die Basis ist ein Vertrag mit Gewährleistungsfrist und Zahlungsplan nach Baufortschritt.

Wer sein Energiesparhaus von einem Bauträger kauft, erhält das Haus inklusive Grundstück zum Festpreis. Der Bauherr hat den Vorteil, sich bis zur Übergabe des Hauses um nichts kümmern zu müssen. Das bedeutet wenig Mitspracherecht und kaum Einfluss auf Veränderungen. Aber auch hier ist wichtig, den Bauträgervertrag prüfen zu lassen, die Leistungen und den Zahlungsplan festzulegen.

Besondere Anforderungen an die Gebäudehülle

Für Energiesparhäuser spielt die Dämmung und Fassade eine wichtige Rolle. So schützt praktisch eine vorgemauerte Klinkerfassade vor äußeren Einflüssen, wie Wind, Regen, Schnee und Luftschadstoffen. Als Vormauerziegel eignet sich der Klinker besonders gut. Er ist robust, nimmt extrem wenig Wasser auf, ist widerstandsfähig und absolut farbbeständig. Das spart langfristig Geld, da keine Sanierungskosten anfallen.
Auch optisch gesehen sind Klinkerfassaden mit unregelmäßigen Handform-Verblendern bei Energiesparhäusern im Trend. Angefangen von Fassaden im klassischen Ziegelrot und Weiß verfugt, reicht die Farbpalette über Naturtöne bis hin zu edlen Keramikklinkern in Schwarz oder Weiß.

Eine andere Möglichkeit für den Außenputz sind Mineral- oder Kunstharzputze. Auch sie schützen die Bausubstanz vor Witterung und anderen äußeren Einflüssen. Der mineralische Putz besteht aus natürlichen Bindemitteln und ist baubiologisch unbedenklich. Der Hauptvorteil sind die sehr guten Diffusionseigenschaften. Die vielseitigen Kunstharzputze bestehen aus organischen und anorganischen Bestandteilen. Sie sind leicht zu verarbeiten, lassen sich millimeterdünn aufziehen und härten schnell aus. Allerdings trocknet diese Gebäudehülle nach Regen und Feuchtigkeit nur langsam ab.

Egal, welche Entscheidung getroffen wird, wichtig ist bei jedem Energiesparhaus die optimale Dämmung der Gebäudehülle, inbegriffen das Dach, die Fenster und die Eingangstür.

Kombination Lüftung, Heizung und Solar

Gerade bei effizienten Energiesparhäusern ist regelmäßiges Lüften wichtig, um Bauschäden zu vermeiden.
Es gibt modernste Fenstertechnik, die das Lüften des ganzen Hauses automatisch übernimmt und damit für gesundes Raumklima sorgt. Eine Reihe von Hausanbietern bietet Energiesparhäuser an, die auf Basis der Vor-Ort-Stromerzeugung Energie erzeugen. Das sind technische Anlagen, die Erdwärme, Solarstrom und Fotovoltaik nutzen. Die erzeugen einen großen Teil der Energie für Strom, Heizung und Warmwasser, die ein Haus benötigt. Aber auch eingebaute, zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung senken in einem Energiesparhaus zusätzlich die Heizkosten und überzeugen mit einem gleichmäßigen, gesunden Raumklima. Die Anlagen werden jährlich gewartet und die Filter müssen zweimal im Jahr gewechselt werden. Eine sinnvolle Investition, auch für Allergiker.

Worin unterscheiden sich ein Haus nach EnEV und ein Effizienzhaus?

Der Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der verschieden starken Wärmedämmung der Außenhülle. Das Effizienzhaus hat eine stärkere, dichtere und effizientere Dämmung, die Außenhülle ist dicker. So hat das Effizienzhaus im direkten Vergleich minimierte Energieverluste nach außen und einen geringeren Energiebedarf im Inneren.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau orientiert sich bei der Kreditbemessung für Energiesparhäuser an der Energiesparverordnung, kurz EnEV genannt. Diese Verordnung regelt die einzuhaltenden Standards für Arten von Energiesparhäusern. Der Energiebedarf wird nach einem Referenzobjekt pro Quadratmeter im Jahr berechnet. Dabei wird nicht vorgeschrieben, welche Technik oder welches Material verbaut ist, entscheidend sind immer die errechneten Werte. Schon vor Baubeginn werden die einzuhaltenden Werte geprüft und die Gebäudewerte ermittelt. Das Effizienzhaus generiert hier die logischerweise vergleichsweise ökonomischeren Werte.

Mit der EnEV Verordnung wird ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet, fossile Ressourcen bleiben erhalten und Energieimporte gesenkt. Wer ein Energiesparhaus baut, erhält von der Bank Förderungen und günstige Kreditkonditionen.

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